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Nawroth Übersetzungen - Gudrun Erdmute Nawroth

Externe Links: Haftungsausschluss

Übersetzerisches

    Meine Diplomarbeit zur Erlangung des Titels „Diplom-Übersetzerin (FH)“: eine Übersetzungskritik (was Übersetzungen so anrichten können...) (PDF, 8MB): HIER

    Zwei zentrale Online-Datenbanken der Landesjustizverwaltungen: Sie enthalten die Daten der Übersetzer/innen, die in den einzelnen Bundesländern allgemein ermächtigt sind (oder vereidigt, beeidigt oder öffentlich bestellt), und auch meine Daten als allgemein ermächtigte Übersetzerin. In den Datenbanken können Sie auch nach vereidigten (allgemein beeidigten usw.) Dolmetschern suchen.
    www.gerichtsuebersetzerverzeichnis.de
    und 
    www.justiz-uebersetzer.de

    Hessisches Dolmetscher- und Übersetzergesetz: Welche Voraussetzungen müssen Übersetzer/innen erfüllen, wenn sie von einem hessischen Gericht allgemein ermächtigt werden wollen? Welche Rechte und Pflichten haben die in Hessen allgemein ermächtigten Übersetzer/innen? Darüber informiert Sie dieses Gesetz (PDF-Datei oder TIFF-Datei zum Herunterladen von der Seite): HIER

    uepo: Übersetzerportal: für alle, die sich für die Übersetzungspraxis und aktuelle Branchennachrichten interessieren.
    https://uepo.de

Rechtssprachliches

    Entgegen häufigen Irrtümern:

    unterscheiden sich das deutsche und das englische Rechtssystem grundlegend;

    ist die englische Vertragssprache untrennbar mit dem englischen Vertragsrecht verbunden;

    sind deutsche und englische Rechtsbegriffe so gut wie nie inhaltlich identisch;

    ist die englische Sprache nur scheinbar einfach.

    Wenn aber der Wille der Vertragsparteien klar zum Ausdruck gebracht werden soll im Vertrag? Wenn Rechtsklarheit und Rechtssicherheit für den Vertrag erreicht werden sollen?

    Dann finden Sie hier (endlich?!) Hilfe: reich an theoretischen und praktischen Informationen, umsichtig abwägend, mit Kopf und Herz und locker (!) geschrieben:

    Triebel/Vogenauer: „Englisch als Vertragssprache.
    Fallstricke und Fehlerquellen.
    Englisch als globale Vertragssprache beherrschen."

    2018. C.H.Beck in Gemeinschaft mit Helbing & Lichtenhahn/Basel und LexisNexis SA.
    Urheberrecht 2018 Verlag C.H.Beck oHG

    Die Seite auf der Website des Verlags: HIER
    Vorwort und Inhaltsverzeichnis: HIER
    Eine Leseprobe: HIER
    Das Sachregister: HIER

(Rechts-)Sprachliches: bitte recht (leser-)freundlich!

    Clarity – an international association promoting plain legal language: ein internationaler gemeinnütziger Verband zur Förderung eines Rechtsenglisch im Klartext:
    www.clarity-international.net
    Auch mit einer Einführungsseite auf Deutsch:
    http://www.clarity-international.net/Germany/German%20index.htm

    Plain English Campaign. Fighting for crystal-clear communication since 1979: Bewegung für kristallklare Kommunikation; finanziert sich selbst durch gewerbliche Dienstleistungen wie Textbearbeitung und Schulung. Unter anderem übersetzt sie juristische Fachbegriffe in Allgemeinsprache, gibt Stilführer und eine Fachzeitschrift heraus und vergibt Gütesiegel, Preise und Gegenpreise für Kommunikationsqualität (z.B. „Foot in Mouth Award“). Auf der Website können Sie auch einen Fachchinesisch-(Gobbledygook)Generator benutzen.
    http://www.plainenglish.co.uk/index.php

    Linguistic links: Linksammlung zu Plain (Legal) English, herausgegeben von Plain Language Commission (einer regierungsunabhängigen Ltd.):
    http://www.clearest.co.uk/?id=47

    Viele weitere Informationen zum Thema „(Rechts-)Englisch im Klartext“, engagierte Verbände und Regierungsstellen finden Sie im Internet mit Suchbegriffen wie „plain language”, „plain language campaign“, „plain language initiatives“, „plain English in law“, „plain legal drafting“, „better legal writing“ usw.

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    Stil- und Grammatik-Leitfäden, Hrsg. Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission: Tipps (keine Vorschrift) für alle, die bei der Europäischen Kommission Texte verfassen. Die Tipps sind aber sehr gut allgemein übertragbar, zum Beispiel: besser im Aktiv statt im Passiv schreiben, um klar erkennen zu geben, wer Akteur/Akteurin ist. Locker geschrieben:

    Deutsch: Klar und deutlich schreiben: PDF, 16 Seiten (2MB): HIER

    Français: Rédiger clairement: PDF, 16 pages (2MB): HIER

    English: How to write clearly: PDF, 16 pages (2MB): HIER

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    Und auch Initiativen in Deutschland:

    zum Beispiel Projekte deutscher Stadtverwaltungen, unter anderem Bochum (2000), München (2008), Soest (2018), Wiesbaden (2010), die zu neu verfassten bürgernahen Behördenschreiben und zu Handbüchern für verständliche Verwaltungssprache führten.

    Oder zum Beispiel BBB-Arbeitshandbuch „Bürgernahe Verwaltungssprache“. Hrsg. Bundesverwaltungsamt – Bundesstelle für Büroorganisation und Bürotechnik (BBB), 4.Aufl. 2002: HIER

    Weitere Veröffentlichung des Bundesverwaltungsamtes: BBB-Merkblatt „Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern“: 2. Aufl. 2002: HIER

    GGO: Die „Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien“ schreibt vor: „Gesetzentwürfe müssen sprachlich richtig und möglichst für jedermann verständlich gefasst sein“  (so in § 42 Absatz 5 Satz 1). Stand 01. September 2011. Hrsg. Bundesministerium des Innern: HIER

    „Handbuch der Rechtsförmlichkeit. Empfehlungen zur rechtsförmlichen Gestaltung von Gesetzen und Rechtsverordnungen nach § 42 Absatz 4 und § 62 Absatz 2 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien.” 3. neu bearbeitete Aufl. 2008. Hrsg. Bundesministerium der Justiz. Das Ministerium erklärt dort auch das Besondere an der juristischen Fachsprache und wie der oben genannte Begriff „jedermann” zu verstehen sei:
    http://hdr.bmj.de/page_b.1.html#an_55

    Ein Kapitel des Handbuchs sind die „Allgemeinen Empfehlungen für das Formulieren von Rechtsvorschriften”. Dort finden Sie zum Beispiel Regeln, wie Gesetze zitiert werden. Oder Tipps zu Satzlänge und Satzbau, oder zur sprachlichen Gleichbehandlung von Männern und Frauen, mit praktischen Beispielen
    http://hdr.bhj.de/page_b.1.index.html

    Innerhalb des Ministeriums (derzeit „Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz” (BMJV)) gibt es auch eine Gesetzesredaktion und eine Sprachberatung für das gesamte Gesetzgebungsverfahren: HIER

    Gesellschaft für deutsche Sprache GfdS, Wiesbaden:
    Sprachberatung:
    Ein Arbeitsschwerpunkt der GfdS ist die Beratung von Privatpersonen, Firmen, Medien, Behörden und Institutionen, die sich mit Fragen und Bitten um Auskünfte „rund um die deutsche Sprache und zu sprachlichen Zweifelsfällen” an sie wenden.
    https://gfds.de/sprachberatung/

    Mit ihrem „Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag“ erfüllt die GfdS eine Reihe von Aufgaben: „von der Sprachberatung für Bundestagsverwaltung, Fraktionen und Abgeordnete über die Bearbeitung von Gesetz- und Verordnungsentwürfen sowie vielen anderen Texten bis hin zu Seminaren über sprachliche Themen, etwa Rechtschreibung und Grammatik, Rechts- und Verwaltungssprache, Leichte und Einfache Sprache ...”:
    https://gfds.de/tag/satzbau/
    und
    https://gfds.de/ueber-die-gfds/redaktionsstab-im-bundestag/

    Viele weitere Informationen zu diesem Thema, engagierte Gesellschaften (Vereine) und Behörden finden Sie im Internet mit Suchbegriffen wie „bürgernahe (bürgerfreundliche, bürgerorientierte usw.) Verwaltungssprache“, „Bürgerkommunikation“, „barrierefreie Kommunikation“, „Kommunikationsmanagement“, „Management-Kommunikation“, „Unternehmenskommunikation“, „demokratische Kommunikationskultur“ usw.

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